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Partition pour alto / flûte / violon / violoncelle - Andreas Romberg - Quintett Opus 41 Nr. 1

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Andreas Romberg - Quintett Opus 41 Nr. 1 - Couverture
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Andreas Romberg

Quintett Opus 41 Nr. 1



  • Instrumentation : Flöte, Violine, 2 Violen und Violoncello
  • Matériel : Partition
  • Divers : [ Quintet / Quintette ]
  • Editeur :
    Wollenweber
Lexique
  • No Article :
    WOLLE00060
  • Opus : Opus 41
  • Nombre de pages : 34 Seiten

Informations Complémentaires

  • Description :


    Die Väter des am 27.April 1767 in Vechta geborenen Andreas Romberg und seines gleichaltrigen Vetters Bernhard Romberg waren seit 1770 Mitglieder der fürstbischöflichen Kapelle in Münster. Schon früh zeigte sich das musikalische Talent beider Vettern; bereits als Siebenjährige debütierten sie, Andreas auf der Violine, Bernhard auf dem Violoncello. In der Folge unternahmen sie zusammen mit ihren Vätern ausgedehnte Konzertreisen, bei denen sie sehr erfolgreich waren. 1790 wurden sie beide in die Bonner Hofkapelle berufen, in der der junge Beethoven Bratsche spielte, aber schon 1793 zogen sie weiter nach Hamburg. Auch von dort begaben sie sich auf Konzertreisen, die ihren Ruf als Virtuosen auf ihren Instrumenten mehrten; in Wien nahm sich Haydn ihrer an und Beethoven konzertierte mit ihnen. In dieser Zeitspanne entstand auch eine Reihe gemeinsamer Kompositionen der beiden Neffen. 1800 wandten sie sich nach Paris. Während Bernhard dort eine Stelle als Lehrer am Konservatorium erhielt, gelang es Andreas nicht, Fuß zu fassen. So trennten sich ihre Wege. Bernhard setzte seine Virtuosenkarriere fort, als Komponist überzeugte er vorzugsweise mit den Solowerken für sein Instrument. Andreas hingegen ging zurück nach Hamburg und gelangte vor allem als Dirigent und Komponist zu großem Ansehen, wie wohl er auch weiterhin als Geiger auftrat. 1815 wurde er als Nachfolger Spohrs zum Hofkapellmeister nach Gotha berufen. Am lO.November 1821 starb er dort.||Seine gediegenen, an den Wiener Klassikern Haydn und Mozart orientierten Kompositionen umfassen alle Sparten vom Violin-Duo bis zur Sinfonie und vom Klavierlied bis zur Oper. Seine Vertonung von Schillers „Lied von der Glocke" hielt sich bis in unser Jahrhundert im Repertoire vieler Chorvereinigungen. Weniger Bestand hatte seine Kammermusik, die in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts hoch geschätzt wurde und weit verbreitet war. Jedoch kann sie auch aus heutiger Sicht teilweise immer noch durch ihre solide Satztechnik überzeugen; dem Charakter ihres Schöpfers gemäß spiegelt sie vorzugsweise Anmut und Beschaulichkeit wider. Hierunter finden sich drei Serien von je drei Quintetten für Flöte, Violine, zwei Violen und Violoncello, die erste mit seinem Vetter zusammen um 1800 publiziert, die zweite als op. 21 1808 und die dritte als op.41 zwischen 1815 und 1817. Für die Neuausgabe wurde aus letzterer das erste Quintett in e-Moll ausgewählt,in dem sich Rombergs kompositorische Qualität in attraktiven melodischen Einfällen und in einer geschickten, instrumentengerechten Setzweise beweist. Eine Besonderheit ist das Zitat der englischen Königshymne "God save the King/ Queen" im langsamen Satz.||Dieser Edition liegt die Erstausgabe bei C.F.Peters, Leipzig, zu Grunde. Der Universitätsbibliothek Uppsala sei für das Überlassen einer Kopie sowie die Publikationserlaubnis herzlich gedankt. Einige wenige Druckfehler waren zu korrigieren, in den Stimmen mitunter Bindebögen zu vereinheitlichen und manchmal auch dynamische Angaben zu ergänzen.||Prof. Dr. W. Sawodny|



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