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Partition pour flûte - Peter Joseph von Lindpaintner - Andante, Variationen und Bolero

Cliquez pour agrandirPeter Joseph von Lindpaintner - Andante, Variationen und Bolero - (Partition)
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Peter Joseph von Lindpaintner - Andante, Variationen und Bolero - Couverture
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Peter Joseph von Lindpaintner

Andante, Variationen und Bolero



  • Instrumentation : Flöte und Orchester
  • Matériel : KlavierauszugPartition
  • Editeur :
    Kunzelmann
Lexique
  • No Article :
    KUNZE02413
  • Nombre de pages : 32
  • Co-auteurs : (Förster)

Informations Complémentaires

  • Description :


    Peter Joseph von Lindpaintner (geb. 9. Dez. 1791 in Koblenz, gest. 21. Aug. 1856 in Nonnenhorn am Bodensee) war zunächst (seit Okt. 1812) Kapellmeister am neugegründeten Isartortheater in München. Infolge der Eröffnung des neuen Hoftheaters im Herbst 1818 kam es zu einem Konkurrenzkampf zwischen beiden Instituten, der mit dem Niedergang des Isartortheaters endete. Lindpaintner nahm seinen Abschied und bewarb sich um den Posten als Hofkapellmeister in Stuttgart, der durch den Weggang Hummels im Nov. 1818 vakant war. Am 11. April 1819 trat er sein neues Amt an. Nach Danzi, Conradin Kreutzer und Hummel sollte er für lange Zeit das musikalische Leben in der württembergischen Residenz prägen. Zum 25jährigen Dienstjubiläum wurde Lindpaintner im Feb. 1844 von König Wilhelm mit dem Ritterkreuz des Ordens der Württ. Krone ausgezeichnet, dessen Verleihung mit dem persönlichen Adel verbunden war. Doch hat er immer seine Hoffnungen auf München gesetzt, wo er mit allen Virtuosen und Musikgrößen befreundet, wenigstens aber bekannt war. Der Klarinettist Heinrich Baermann gehörte zu Lindpaintners treuesten Münchner Freunden. Er hat ihn mit einigen Konzertstücken bedacht - nicht zu vergessen mit der virtuosesten Partie in den beiden Concertantsymphonien von 1821 und 1823. Für einmal hatte er im Frühjahr 1839 in Wien die Gelegenheit nach seinem phänomenalem Erfolg der Oper Die Genueserin Kapellmeister am Kärtnertortheater zu werden - eine glänzende Position. Doch lehnte er ab. Die Treue zu Stuttgart hat man ihm letztlich nicht gedankt. Immerhin hatte sein Konzertmeister und späterer Musikdirektor Bernhard Molique den Sprung nach London während der Revolutionsjahre gewagt, wo er Fortune machte. Molique war 1849 immerhin auch schon an die Fünfzig. Als 17. Lieferung im Musentempel der Odeon Reihe des Wiener Verlegers Tobias Haslinger, in der die bedeutendsten Erzeugnisse der neueren Tonkunst fortlaufend erscheinen sollten, erschienen auf Ende 1827, vermutlich noch rechtzeitig zur Michaelismesse, Lindpaintners Andante, Variationen und Bolero. Pot=purri für die Flöte mit Begleitung des Orchesters. als 62tesWerk. Das nicht wenig virtuose Konzertstück hat Lindpaintner seinem Freund Karl Keller (1784-1855) gewidmet, der seit 1817 Hofmusiker, und später Kapellmeister in Donaueschingen war. Keller war mit seinen populären Liederkompositionen recht beliebt und hat als Flötist natürlich auch etliches für sein Instrument geschrieben. Die Allgemeine Musikalische Zeitung Leipzig (AMZ) rezensiert das Potpourri in der März Nummer 1828, und hebt ab:|„Viel Lebhaftigkeit in den Erfindungen und in Ausdruck, ausgezeichnete Gewandtheit und nicht selten eine originelle Weise in der Handhabung der Kunst- und Effect-Mittel, vollkommene Kenntniss und angemessene Behandlung aller Instrumente, sowohl im Solo, als im Tutti: diess sind Vorzüge aller zahlreichen Instrumentalcompositionen verschiedener Gattungen, die Hr. L. in neuerer Zeit geliefert hat; sie sind auch Vorzüge dieser neuesten. Der Flötist muss Virtuos seyn, wenn ihm Alles nach Wunsch gelingen soll, was ihm hier zugemuthet wird: dann wird er aber auch Glück mit diesem Stücke machen, nicht nur um seinet- sondern auch um dessen selber willen. Seine reichen Soli, meistens brillant und heiter, sehr mannigfaltig und fast ohne alle gewöhnliche Flöten-Phrasen, sind durchgehends dem Instrumente und seiner gehörigen Behandlung angemessen, und darum, wenn auch schwierig, doch diess nicht über das Maass. Schwierig sind sie weniger durch sich selbst, als dadurch, daß dem Spieler so wenig Zeit und Gelegenheit gegeben ist, sich zu erholen; wesshalb sie auch, wie in anderen Flötencompositionen desselben Autors, die Brust angreifen. Die Partie des Orchesters ist ziemlich interessant, effectuirend, und leicht auszuführen. Nach einem einleitenden, cantabeln Andante, das für die Flöte reich figurirt ist, und einem kurzen, munterern Uebergange, folgt ein affectvolles, gleichfalls kurzes Allegro, hierauf ein heiteres, gewissermaassen tanzbares Thema, das sechs Mal, sehr mannigfaltig variirt wird, und mit einem raschen, mässig langen Allegro über jenem Thema verwandte Ideen, wird geschlossen. Das Orchester ist besetzt neben dem Quartette, mit einer Flöte, zwey Hoboen, zwey Clarinetten, zwey Fagotten und zwey Hörnern. Auch mit Begleitung des Pianoforte allein nimmt sich diess Potpurri gut aus. Das Acussere beider Ausgaben ist anständig."|Der Rezensent der Berliner Allgemeinen Musikalischen Zeitung schreibt in der Ende Mai erschienenen Juni Nummer seines Blattes gleichen Jahres: „Von einem so kundigen und talentvollen Tonsetzer, wie Lindpaintner, der unter andern in den (in Berlin aufgeführten) Zwischenmusiken zu Makbeth (ein anderer Theil der angewendeten Musik war bekanntlich von Spohr) so gute und eigenthümliche Instrumentation dargethan hat, kann man, wenn er für ein Soloinstrument schreibt, genaue Beachtung der Eigenthümlichkeit desselben und dabei anziehende Komposition schon voraus setzen. Ein sehr gebildeter und dabei nicht blos der sanftern Weise des Instruments, sondern auch eines feurigen Vortrags mächtiger Virtuos wird sich und seine Zuhörer gleich sehr befriedigen. Da Referent Herrn Karl Keller, dem das Werk vom Komponisten dediziert ist, nicht selbst als Flötisten kennen gelernt, so möchte er - dies sei gesagt, um die Haltung des Ganzen zu bezeichnen - am liebsten Gouillou darin hören. Das einleitende Andante, die interessant figurirten Variationen und der Boleros mit diesem Thema verdienen gleiche Anerkennung. Dass das Ganze übrigens auf keine höhere Stellung, als in der Reihe der modernen Konzerte oder Virtuosenkompositionen Anspruch hat, zeigt schon der auf dem Titel angegebene Inhalt . . .,"|Unsere Neuausgabe basiert auf dem Stimmendruck und der Ausgabe mit Piano des haslingerschen Erstdrucks (Pl.-Nr. 5038-5044), den wir bis auf die Korrektur einiger weniger Stichfehler unverändert wiedergeben. Eine Kopie der Stimmen wurde uns freundlicherweise von der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart (Signatur: Schöne Künste M. 4°) zur Verfügung gestellt. Die Ausgabe mit Piano Begleitung verdanken wir in Kopie der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt (Signatur: Mus. pr. Q 54/1821).|||Dieter H. Föester|



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